Star Trek Online – Preview

Das Internet – Unendliche Weiten Sternzeit des Herrn Christi 2010. Genau wie der Weltraum hat auch das Internet beinahe so Unendliche Weiten wie der Weltraum. Am 05.02.2010 dürfen wir uns als Sternenflotten-Kommandeur mit eigenem Raumschiff, Crew und Dienstgrad fühlen. Roddenberry-Fans können jetzt bald frohlocken.

Vom Fernsehen und der Kinoleinwand ins Internet

Auch in der Welt des Alpha-Quadranten ist die Zeit ein wenig vorangegangen. 30 Jahre nachdem Captain Picard im Kinofilm seiner “Nemesis” begegnete, dürfen wir es uns in einem neuen Abenteuer bequem machen. Das Jahr unseres Weltraum-Wirkens wurde mit 2409 beziffert – und es hat sich vieles geändert. Die Klingonen sind wieder auf Kriegsfuß mit der Föderation. Nachdem sie den Friedensvertrag gekündigt haben, suchen sie wieder Ehre auf den Schlachtfeldern des Kosmos. Wer könnte da ein willkommenerer Gegner sein als die Menschen, die sich bereits ungemein weiterentwickelt haben? Damit es aber auch für die Spieler ganz dicke kommt, treten auch die Borg, Spezies 8472 und viele andere alte Feinde erneut auf dem Plan.

So wird es einzelnen Handlungsstränge geben die sollen wie Folgen der TV-Serie unterteilt werden, damit sich die Story-Häppchen auch angenehm wegspielen lassen. Trotzdem bleiben alle Freiheiten eines MMOGs erhalten. Man wählt eine Rasse, das Reiseziel und begegnen somit allen Problemen unseres Abenteuers auf individuelle Art und Weise. Natürlich können sowohl Weltraum als auch die Planetenoberflächen ausgiebig erkundet werden. Natürlich darf jeder Spieler auch sein eigenes Raumschiff steuern.

Individualisierung


Auch die Möglichkeiten der Individualisierung sind weitreichend: Neben der Erschaffung eigener Spezies kann auch das Raumschiff nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Anders als im herkömmlichen Rollenspiel kann die eigene Spielfigur aus allen möglichen Elementen der Star Trek-Welt zusammengewürfelt werden. Auch vorgefertigte Charaktere können ausgewählt und mit den typischen Eigenschaften dieser Art versehen werden. So haben Vulkanier die Fähigkeit der Gedankenverschmelzung, Andorianer taktisches Geschick und Menschen natürliche Führungsqualitäten. Nebenbei werden weitere Talente aus einer Vorschlagsliste angeklickt.

Auch die Raumschiffe können nach eigenem Belieben aufgemotzt werden. Dabei entstehen völlig neue Modelle, die aber keine weiteren Vorteile oder verschiedenen Eigenschaften von ihrem Ursprungstypen aufweisen werden. Dennoch kann man mit einiger Vielfalt und kreativen Stilblüten im All rechnen, wenn erst einmal die Trekkies auf die Server losgelassen werden. Designspielereien sind dabei erwünscht. Beginnt man noch als unerfahrener Einsteiger, stehen einem später mehrere Karrierewege offen. Wie in der Serie gibt es taktische und wissenschaftliche Offiziere oder auch Ingenieure, die sich auf die technische Ebene des Raumschiffs spezialisiert haben. Auch die Mediziner dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Jede dieser Klassen bietet dabei eigene Vorteile, die sich mit der eigenen Spielweise ergänzen. Auch wenn man hier keine Orks, Zwerge oder Elfen vorfindet, werden sich Rollenspiel-Veteranen schnell in das Gameplay einfinden.

Missionen und Abenteuer


Die Fahrten durch das All werden von verschiedenen Ereignissen begleitet. Dabei kann man sich auf der Sternenkarte zu den verschiedenen Sektoren bewegen oder in der detaillierten Ansicht den Quadranten erkunden, in dem man sich gerade befindet. Dabei sollte man aber aufpassen, dass man nicht gerade einem Orion-Jägerverband in die Hände fällt oder ein mächtiger Klingonen-Zerstörer den Weg kreuzt. Bei solchen Raumschiff-Duellen muss man schon einiges an Taktik und erlernter Kampfkunst aufbringen, denn in den Vorab-Runden trafen wir häufig auf stärkere Gegner, die unser Föderations-Schiff verfolgten, angriffen und kurzerhand in einen Haufen Weltraumschrott verwandelten. Mit der Zeit lernt man aber auch diese Gefahren zu meistern und kann sich somit auch die Beute grösserer Feinde sichern.

Interessant werden solche Gefechte wohl auch, wenn sich grössere Verbände zusammenfinden und dabei kriegerische Raids wie in anderen bekannten MMOGs abhalten. Die Entwickler von den Cryptic Studios erwarten hier Zusammenschlüsse von ungefähr 20 verschiedenen Schiffen, die sich in ihren Funktionen ergänzen. Auf die Planeten werden bis zu fünf verschiedene Offiziere gemeinsam beamen und sich die eigenartigen Welten aus nächster Nähe anschauen können. Auch hier wird es Missionen geben, die ein Zusammenspiel erforderlich machen, aber auch Alleingänge zulassen. Wir trafen beispielsweise auf eine Garnison von Borg-Drohnen, die ein Grüppchen von hilflosen Siedler assimilieren wollten. Wird der Netzwerkknoten der Cyber-Zombies zerstört, ist auch die Gefahr für die Bewohner des Planeten gebannt. Nicht jeder möchte schliesslich gerne seine Individualität aufgeben.

Wie in vielen anderen Genrevertretern können mit den erbeuteten Gegenständen neue Waffen ausgebaut oder reger Handel betrieben werden. Auch die Zweikämpfe handhaben sich ähnlich wie in anderen Online-Rollenspielen. Durch Kits können die eigenen Fähigkeiten ausgebaut und neue Skills erworben werden. Der Talentbaum ermöglicht dabei gezieltes Ausweiten der eigenen Fertigkeiten. Führung ist dabei ebenso wichtig wie ein solider Kampfstil und eine Crew an der Seite, die effizient zusammenarbeitet. Wie sich das bei der Gildenbildung auswirken wird, kann man sich jetzt schon als spannende Sache vorstellen.

Grafik und Sound


Die Cryptic-Engine ist einigen Spielern wahrscheinlich schon aus anderen Games des Studios bekannt. Zuletzt kam sie bei Heroes Online zum Einsatz und konnte gute Dienste verrichten. Hier wurde noch einmal ordentlich an der Grafikschraube gedreht und ein recht lebendiges Universum auf den Schirm gezaubert. Hoffentlich können bis zur Veröffentlichung noch ein paar Animationen verbessert werden, die in der Präsentation ein wenig steif daherkamen. Vergleicht man das Spiel mit den Möglichkeiten moderner Singleplayer-Games, muss man sicherlich noch Abstriche machen, dafür können aber auch Spieler in den Genuss einer guten Performance kommen, die sich kein hypermodernes PC-System der “Next Generation” geleistet haben. Während sich die Journaille auf den Jungfernflug begab, kam es auch noch zu dem einen oder anderen Absturz. Diese sollten aber schon durch ein weiteres Update der Vergangenheit angehören.

Wirkliche Star Trek-Atmosphäre kommt auch durch den Sound auf: Die Geräuscheffekte werden Fans sofort wiedererkennen, was zum erheblichen Teil den Bezug zum TV-Vorbild herstellt. Ein Wiedersehen mit diversen Charakteren aus der Serie ist ebenfalls vorprogrammiert. Was wäre Star Trek denn letztendlich ohne Zeitreisen, Paralleluniversen und die lieb gewonnenen Figuren, die aus der Fernsehshow eine der erfolgreichsten und beliebtesten Institutionen des irdischen Unterhaltungssektors gemacht haben? Bekanntschaft durften wir mit einer Bajoranerin schliessen, die sich als Tochter von Tom Paris entpuppte, der schon auf der Voyager seinen Dienst verrichtet hat. Wer sonst noch sein Stelldichein in der Online-Welt geben wird, kann demnächst in Erfahrung gebracht werden

Systemanforderung

Minimale Systemanforderungen:

  • Windows XP SP2 / Windows Vista / Windows 7 (32 oder 64-bit)

  • CPU: Intel Core 2 Duo 1.8 Ghz oder AMD Athlon X2 3800+
  • Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
  • NVIDIA GeForce 7950 / ATI Radeon X1800 / Intel HD Graphics

  • DirectX 9.0c-kompatible Soundkarte
  • DirectX-Version 9.0c
  • 8 GB freier Festplattenplatz
  • Internet-Breitband-Verbindung
  • 6-fach DVD-Laufwerk


Empfohlene Systemanforderungen:

  • Windows XP SP2 / Windows Vista / Windows 7 (32 oder 64-bit)

  • CPU: Intel E8400 Core 2 Duo oder AMD Athlon X2 5600+
  • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
  • NVIDIA GeForce 8800 / ATI Radeon HD 3850+

  • DirectX 9.0c-kompatible Soundkarte
  • DirectX-Version 9.0c
  • 8 GB freier Festplattenplatz
  • 6-fach DVD-Laufwerk

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