Battlefield Bad Company 2 – Preview

Die Bad Company kehrt 04.03.2010 auf eure Bildschirme zurück von den Entwicklern Dice und dem Publisher Electronic Arts.

Ein Verbesserungswürdiger Hit

Einen PC-Kriegsausflug der besonderen Art versprach DICE und hielt mit Battlefield: Bad Company 2 Wort Und EA wäre nicht EA, wenn der Publisher die Jungs und Mädels von DICE nicht bereits mit Hochdruck am Nachfolger arbeiten ließen.

Der Multiplayermodus stand im Vorgänger doch vermehrt in der Kritik. Ein No-Go für ein echtes Battlefield. Also machten sich die Entwickler auf, um gerade den Mehrspielermodus in der Garnison auf Vordermann zu bringen. Das bedeutet aber auch, dass DICE keine neuen Infos zur Einzelspielervariante rausrücken wollte. Wohin es also den Chaotentrupp der Bad Company in der Fortsetzung verschlägt und was er dort alles erlebt, bleibt vorerst im Dunkeln.

Noch mehr Zerstörung

Was war das coolste Feature in Battlefield: Bad Company? Richtig, die Zerstörung. Genau dieser Aspekt wurde für den Nachfolger verbessert. Im Erstling konntet ihr zwar Mauern mit Granaten und Panzergeschossen einreißen und so die Deckung eines Feindes zerstören oder den Weg um ein Hindernis herum hauen, so richtig kaputt ging das Haus aber nie. Zumindest das Dach und die Stützwände blieben meist immer stehen. Das ändert sich nun: In Battlefield: Bad Company 2 ist es möglich, dass ein stark beschossenes Gebäude komplett in den Erdboden gleichgemacht werden kann. Klingt gut und macht natürlich einiges aus.

Erst schießt ihr sauber die Wände weg, dann bricht das Gebäude immer auf dieselbe Weise zusammen. Dafür kann euch eine andere destruktive Verbesserung gefallen: Die Zerstörungseffekte in Umgebungsdetails sind in der Fortsetzung besser. Ballert ihr beispielsweise auf einen Zaun, zersplittert dieser nicht wieder komplett, sondern es bleibt erstmal ein etwa Soldatenhelm großes Loch da. Okay, das mag unter MP-Salven immer noch etwas groß sein, aber was solls. Außerdem wird nun das Material berücksichtigt: Wenn ein Gegner hinter einem Karton oder einem Holzverschlag steht, verletzen ihn die auf die Deckung einwirkenden Kugeln.

Am eigentlichen Spielkonzept hat sich weder im Multiplayer noch im Singleplayer etwas geändert. Nach wie vor sieht DICE seine Bad-Company-Reihe als ein Sandbox-Spiel, das mit einem großen Areal aufwarten kann und mit Waffen, zerstörbaren Details sowie Fahrzeugen zu Wasser, Land und Luft vollgemacht wird. Großspurig behauptet DICE, mit diesen Zutaten die besten Elemente aller der Shooter-Hits zu kombinieren. Immerhin soll es in Bad Company 2 im Vergleich zum Vorgänger besser sein als Stealth-mäßig vorzugehen, also möglichst unsichtbar zu agieren.

Der Mehrspielermodus ist in der PC Variante im Lan und Online spielbar und kommt mit vier Match-Varianten daher. Viele Schwächen des Vorgängers sollen behoben werden. Vor allem am Matchmaker und am Netzcode wird fleißig gewerkelt. Des Weiteren spielt die Umgebung eine wichtigere Rolle. In einer Schnee-Map stört beispielsweise ein Schneesturm die Sicht, was gerade für Scharfschützen recht unangenehm sein dürfte. Überhaupt fällt die Grafik etwas detaillierter aus, was man sofort an der hübsch animierten Vegetation sieht.

Viel Fahrzeug, viel Ehre

Besonders wichtig ist den Entwicklern die Fahrzeugmechanik. Seit über sieben Jahren arbeitet DICE an Spielen mit Fahrzeugen, man denke natürlich an frühere Battlefields, aber auch an Midtwon Madness oder Rallisport Challenge. Entsprechend ausgeklügelt und mit einer guten Balance versehen sind die Fahrzeuge. So ist es möglich, mit einem ATV den Raketen eines Hubschraubers auszuweichen oder mittels Schanze über einen Panzer zu springen, während gepanzerte Fahrzeuge rasch Soldatensupport selbst in gefährlichste Zonen bringt.

Gerade für Squad-Teams sind die Helicopter optimal, können sie doch den Piloten, einen Co-Piloten und zwei Mann an den Bordkanonen aufnehmen. Logisch, dass die Squad-Funktion in Battlefield 2 ebenfalls umfangreicher ausfällt. Einfacher wird es nicht: Um einen Soldaten für die Kumpels zu markieren, reicht es jetzt nicht mehr aus, ihn einfach aufs Korn zu nehmen. Stattdessen müsst ihr ihn anvisieren und eine Taste drücken.

Customization und Anpassungen

„Customization” ist eines Schlagworte der aktuellen Shooter-Hits. Battlefield Bad Company 2 macht da keine Ausnahme, Die Figuren der vier Charakterklassen können vielfälltig verändert werden, gerade auch was das Aussehen betrifft – über 15.000 Möglichkeiten sind vorhanden. Darüber hinaus sind 40 Waffen im Spiel implementiert. Wer sich Battlefield 1943 zugelegt hat, erhält noch drei Exklusivknarren (Thompson Gun, semi-automatic Rifle, Sniper Rifle). Die teils schrägen, teils sehr hilfreichen Gadgets des Vorgängers werden so erweitert. So gibt es unter anderem neu Tracer-Pfeile, welche Bewegungen in der Umgebung melden.

Ziemlich cool ist der Defibrillator der Sanitäter. Mit diesem Gadget könnt ihr getötete Freunde wiederbeleben und Gegnern einen tödlichen zu Tode schocken.

Ähnlich wie bei den Perks in Call of Duty Modern Warfare ist es des Weiteren möglich, eure Männer mit Spezialisierungen auszurüsten. Ihr tragt nach Lust und Laune mehr Munition mit euch rum, erhaltet einen Energieschub, verfügt in Panzern über Rauchgranaten oder zielt genauer. Ferner dürfte Bad Company 2 ein Fest für Medaillenjäger sein: Medaillen, Pins und Abzeichen in Hülle und Fülle warten darauf, an die virtuelle Uniform gesteckt zu werden. Die Abzeichen werden euren Opfern angezeigt.

Systemanforderungen

Minimale Systemanforderungen
Prozessor: Core 2 Duo @ 2.0GHz
Arbeitsspeicher: 2GByte RAM
Grafikkarte: GeForce 7800 GT / ATI X1900
Grafikspeicher: 256 MByte RAM
Betriebssystem: Windows XP
Festplattenspeicher: 15GByte für die Download-Version, 10GByte für die DVD-Version

Empfohlene Systemangaben
Prozessor: Quadcore
Arbeitsspeicher: 2GByte RAM
Grafikkarte: GeForce GTX 260
Grafikspeicher: 512MB
Betriebssystem: Windows Vista oder Windows 7
Festplattenspeicher: 15GByte für die Download-Version, 10GByte für die DVD-Version

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1 Antwort zu “Battlefield Bad Company 2 – Preview”

  1. Beta Zugang vom 28.1-25.2.2010 über eine Vorbestellung mit Steam oder Amazon.